{"id":1129,"date":"2020-09-21T20:45:29","date_gmt":"2020-09-21T18:45:29","guid":{"rendered":"http:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/?p=1129"},"modified":"2020-09-21T20:46:00","modified_gmt":"2020-09-21T18:46:00","slug":"ch-aufpasser-aus-amerika-in-der-schweizer-armee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/ch-aufpasser-aus-amerika-in-der-schweizer-armee\/","title":{"rendered":"CH: Aufpasser aus Amerika in der Schweizer Armee"},"content":{"rendered":"<p><strong>CH: Aufpasser aus Amerika in der Schweizer Armee<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.republik.ch\/2020\/09\/21\/die-waechter-aus-dem-weissen-haus\">Eva Novak, Republik, 21.9.2020<\/a><\/p>\n<p><em>Kommentar Roger Harr: Um den Einsatz von Custodians durch die USA zu relativieren muss an dieser Stelle angemerkt werden, <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/die-schweiz-exportiert-wieder-mehr-kriegsmaterial-ld.1463044\">dass auch die Schweiz solche Kontrollen durchf\u00fchrt<\/a>: &#8222;Seit 2013 f\u00fchrt das Seco solche Kontrollen durch. Dabei wird unter anderem \u00fcberpr\u00fcft, ob sich aus der Schweiz ausgef\u00fchrtes Kriegsmaterial noch immer beim deklarierten Endempf\u00e4nger befindet. Im Falle Libanons konnte dies nicht verifiziert werden, ganz anders als bei den Kontrollen, die bereits 2013 und 2015 durchgef\u00fchrt wurden. Ausser in Libanon wurden 2018 in Indonesien, Kasachstan, Katar, Litauen, Pakistan und S\u00fcdafrika PSV durchgef\u00fchrt.\u201c<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_1131\" aria-describedby=\"caption-attachment-1131\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/ch-aufpasser-aus-amerika-in-der-schweizer-armee\/190916-f-jj904-0808-2\/\" rel=\"attachment wp-att-1131\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1131\" src=\"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/190916-F-JJ904-0808-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"575\" srcset=\"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/190916-F-JJ904-0808-2.jpg 1000w, https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/190916-F-JJ904-0808-2-300x173.jpg 300w, https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/190916-F-JJ904-0808-2-768x442.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1131\" class=\"wp-caption-text\">Lt. Col. Andrew Allen, Master Sgt. Kyle Wilson, Jean-Anne Butler and Matthew Bradesca receive the International Affairs Excellence Award from Air Force Chief of Staff Gen. David L. Goldfein, Acting Secretary of the Air Force Matthew Donovan, Chief Master Sgt. of the Air Force Kaleth Wright and Whit Peters, Chairman of the Air Force Association Board, during the Air Force Association Air, Space and Cyber Conference Sept. 16, 2019, in National Harbor, Md. Wilson, 56th Equipment Maintenance Squadron phase section chief, eared his award for work he accomplished while assigned to the U.S. Central Command Area of Responsibility. (U.S. Air Force photo by Any Morataya)<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"https:\/\/alert5.com\/2019\/10\/05\/this-is-the-guy-who-was-monitoring-pafs-f-16s-when-operation-swift-retort-took-place\/\">Kyle Wilson<\/a> ist kein hohes Tier in der US-Luft\u00adwaffe. Nur gerade Master Sergeant des \u00ab56th Equipment Maintenance Squadron\u00bb, also Haupt\u00adfeldweibel in einem f\u00fcr den Unter\u00adhalt der Ausr\u00fcstung zust\u00e4ndigen Geschwader. Ungeachtet dessen haben die USA dem Unter\u00adoffizier k\u00fcrzlich einen Orden verliehen, den \u00ab<a href=\"https:\/\/www.luke.af.mil\/News\/Article-Display\/Article\/1979695\/luke-airman-recieves-service-level-award-for-security-of-paf-f-16-technology\/\">2018 Air Force International Affairs Excellence Award<\/a>\u00bb. Zum Dank f\u00fcr seinen Einsatz im Konflikt zwischen Indien und Pakistan, als die pakistanische Luft\u00adwaffe am 27. Februar 2019 mit ihren aus den Vereinigten Staaten stammenden F-16-Kampf\u00adjets zwei indische Kampf\u00adflugzeuge \u00fcber dem indischen Teil Kashmirs abschoss.<\/p>\n<p>Die Auszeichnung belohnte nicht etwa Bem\u00fchungen zur Befriedung der beiden seit Jahr\u00adzehnten verfeindeten Staaten. Wilson hat sich vielmehr um sein Heimat\u00adland verdient gemacht, indem er als Security Cooperation Officer (milit\u00e4risch kurz SCO) die in den F-16 eingebaute US-Technologie vor fremdem Zugriff sch\u00fctzte. Wie genau, wurde nicht bekannt gegeben.<\/p>\n<p>Ebenso wenig bekannt ist, dass auch in der Schweiz \u00abSicherheits-Zusammenarbeits-Offiziere\u00bb aus den USA am Werk sind. Zwei an der Zahl, wie das Verteidigungs\u00addepartement VBS Informationen der Republik best\u00e4tigt. Nur heissen sie armee\u00adintern nicht SCOs wie in den USA, sondern Custodians, auf Deutsch: W\u00e4chter beziehungs\u00adweise H\u00fcter. Ihr Name ist Programm. Denn von ihren Schweizer Partnern wird das, was sie tun, nicht als \u00abZusammen\u00adarbeit\u00bb wahrgenommen, sondern als Kontrolle.<\/p>\n<p>Nur mit Code aus den USA<\/p>\n<p>Wenn Schweizer Kampfjet\u00adpiloten mit den F\/A-18 testweise eine Sidewinder, also eine infrarot\u00adgesteuerte Kurzstrecken\u00adlenkwaffe, abschiessen wollen, \u00abm\u00fcssen sie zuerst um Erlaubnis fragen\u00bb, sagt eine Quelle aus der Schweizer Luft\u00adwaffe. Das gehe so weit, dass bei \u00dcbungen von Schweizer F\/A-18-Piloten \u00fcber der Nordsee zusammen mit Luftwaffen\u00adangeh\u00f6rigen anderer Staaten angegeben werden m\u00fcsse, welche Lenk\u00adwaffe mit welcher Serien\u00adnummer man abzuschiessen gedenke.<\/p>\n<p>Um den US-Kontrolleuren nicht mehr als n\u00f6tig zu verraten, wenden die Schweizer schon mal abenteuerliche Methoden an. Der \u00abTages-Anzeiger\u00bb beschrieb k\u00fcrzlich eine Inspektion der Boden-Luft-Abwehr\u00adgeschosse Stinger: Zum Depot seien die Amerikaner in einem VW-Bus der Schweizer Armee gefahren worden, dessen \u00abSeiten und Heck\u00adfenster (\u2026) mit blick\u00addichter schwarzer Folie verklebt\u00bb gewesen seien, damit die ungeladenen G\u00e4ste aus \u00dcbersee nicht nachvollziehen konnten, wohin die Reise geht.<\/p>\n<p>\u00dcber die technische Abh\u00e4ngigkeit der Schweizer Armee von den USA wird seit vielen Jahren spekuliert. Schon l\u00e4nger bekannt ist, dass einzig der amerikanische Hersteller Boeing \u00fcber den vollen Zugang zu den Quell\u00adcodes der Software seiner Kampf\u00adjets F\/A-18 verf\u00fcgt. Updates an der Avionik werden jeweils durch die Techniker des Lieferanten vorgenommen, die Schweizer Techniker d\u00fcrfen nicht einmal zuschauen. Auch dass das milit\u00e4rische Navigations\u00adsystem nur mit einem vom US-Geheimdienst gelieferten Code funktioniert, ist kein Geheimnis mehr.<\/p>\n<p>In den Medien tauchen Berichte \u00fcber solche Abh\u00e4ngigkeiten jeweils auf, wenn wieder mal ein milliarden\u00adschweres R\u00fcstungs\u00adgesch\u00e4ft ansteht. Wie jetzt der 6 Milliarden Franken teure Kampfjet\u00addeal, um den sich auch die beiden US-Flugzeug\u00adhersteller Lockheed Martin mit dem F-35 und Boeing mit dem F\/A-18 Super Hornet bewerben. Gestreut werden die durchaus fundierten Ger\u00fcchte meist von den Konkurrenten, die so versuchen, die amerikanische Konkurrenz zu diskreditieren.<\/p>\n<p>Diesmal jedoch, so wird in der Szene spekuliert, halten sich die beiden europ\u00e4ischen Mitbewerber zur\u00fcck, weil das Volk nicht \u00fcber einen bestimmten Kampfjet\u00adtyp, sondern \u00fcber den Grund\u00adsatz der Beschaffung entscheidet. Also haben Eurofighter-Hersteller Airbus und Rafale-Hersteller Dassault gr\u00f6sstes Interesse, den Ball bis zum Typen\u00adentscheid m\u00f6glichst flach zu halten, um sich am Ende nicht selber zu schaden.<\/p>\n<p>\u00abDann ist die Neutralit\u00e4t hinf\u00e4llig\u00bb<\/p>\n<p>Zumal auch ihre Produkte nicht frei sind von US-Technologie \u2013 und man sich somit fragen kann, ob sie nicht auch von den USA kontrolliert werden. Jedenfalls benutzen sowohl Eurofighter als auch Rafale ebenfalls den digitalen Daten\u00addienst des milit\u00e4rischen Funk\u00adsystems Link 16, das Freund-Feind-Erkennungs\u00adsystem IFF und den zweiten milit\u00e4rischen GPS-Kanal. Damit sind auch sie von amerikanischen Schl\u00fcsseln abh\u00e4ngig. Ohne den \u00abYankee-Code\u00bb f\u00fcr das GPS-System etwa sind die Kampf\u00adjets bei schlechtem Wetter oder in der Nacht nur noch bedingt einsetzbar.<\/p>\n<p>Wobei zu erg\u00e4nzen ist, dass die Schweiz in einer Konflikt\u00adsituation ohnehin kaum autonom vorgehen, sondern den Schulter\u00adschluss mit Staaten suchen w\u00fcrde, deren Interessen \u00e4hnlich gelagert sind.<\/p>\n<p>\u00abWenn wir bedroht werden, ist die Neutralit\u00e4t hinf\u00e4llig\u00bb, formulierte es k\u00fcrzlich der scheidende Luftwaffenchef Bernhard M\u00fcller. Kooperations\u00adf\u00e4higkeit \u00fcbt die Schweiz jedenfalls schon mal im Rahmen der Partnerschaft f\u00fcr den Frieden, der sie seit 1996 angeh\u00f6rt. Diese ist ein Instrument f\u00fcr die Zusammen\u00adarbeit zwischen der Nato und ihren Partnerl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Legende vom omin\u00f6sen On-off-Schalter \u2013 den \u00abUncle Sam\u00bb nur umlegen m\u00fcsse und schon k\u00f6nne der Schweizer Pilot seinen Jet nicht starten beziehungs\u00adweise die Lenk\u00adwaffe nicht abfeuern \u2013 besch\u00e4ftigt die Politik in der Schweiz seit zwei Jahrzehnten. Die ersten besorgten Vorst\u00f6sse in diese Richtung kamen von der SVP. W\u00e4hrend des Irakkriegs 2003 wollte der Thurgauer Nationalrat Alexander Baumann wissen, ob es stimme, dass die Schweizer Luft\u00adwaffe aus technischen Gr\u00fcnden \u00abgar nicht gegen allf\u00e4llige Luftraum\u00adverletzungen durch Flugzeuge der US Air Force\u00bb vorgehen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>In j\u00fcngster Zeit stammt die Kritik eher von links: \u00abDie USA k\u00f6nnen unsere Jets auf Knopf\u00addruck vom Himmel holen. Oder uns nicht starten lassen, wenn sie es nicht wollen\u00bb, sagte k\u00fcrzlich SP-Nationalr\u00e4tin Priska Seiler Graf.<\/p>\n<p>Aus dem VBS kommt dazu jeweils ein mehr oder weniger ausgepr\u00e4gtes Dementi. \u00abDie Luft\u00adwaffe kann die Wahrung der Luft\u00adhoheit gew\u00e4hr\u00adleisten, unabh\u00e4ngig von der Herkunft der Flugzeuge, welche versuchen, den Schweizer Luft\u00adraum unerlaubt zu benutzen\u00bb, verneinte 2003 der damalige Verteidigungsminister Samuel Schmid die Frage von Alexander Baumann.<\/p>\n<p>Seine Nachfolgerin Viola Amherd erkl\u00e4rte k\u00fcrzlich, sie habe noch nirgends verbrieft gesehen, dass die Abh\u00e4ngigkeit bei den beiden US-Kampf\u00adjets gr\u00f6sser w\u00e4re als bei den beiden Anbietern aus Europa. Eine \u00abFernsteuerung aus dem Ausland ist ausgeschlossen, schon bei den heutigen F\/A-18 und auch beim neuen Kampf\u00adflugzeug\u00bb, sagte sie.<\/p>\n<p>USA wahren ihre Interessen<\/p>\n<p>Auf Anfrage der Republik zu den US-Custodians in der Schweiz best\u00e4tigt VBS-Kommunikations\u00adchef Renato Kalbermatten immerhin, es gebe zwei solche \u00abDienst\u00adleister\u00bb, wie er die beiden Amerikaner nennt. Diese seien in D\u00fcbendorf stationiert, der erste schon seit 2006. Allerdings h\u00e4tten sie \u00abkeinen Einfluss und keine Kompetenzen oder Einblicke bez\u00fcglich der Operationen der Schweizer Luftwaffe\u00bb.<\/p>\n<p>Ihre Aufgabe sei \u00abdie Unter\u00adst\u00fctzung der Schweizer Armee in technischen und logistischen Bereichen der sicheren Sprach- und Daten\u00adkommunikation, welche die Zusammen\u00adarbeit mit anderen Streit\u00adkr\u00e4ften unter besonderer Beachtung der Cyber\u00adsecurity erm\u00f6glicht\u00bb. Weitere Aufgaben der Custodians stellt Kalbermatten in Abrede. Insbesondere sei es nicht so, dass sie das Vorhanden\u00adsein der Lenk\u00adwaffen oder der Radar\u00adger\u00e4te kontrollierten.<\/p>\n<p>Die USA sind da deutlich auskunfts\u00adfreudiger. Insbesondere Lieutenant General Charles Hooper. Der freundliche, beleibte Herr, bis vor kurzem Chef der amerikanischen Defense Security Cooperation Agency (DSCA), erkl\u00e4rt in Youtube-Videos offenherzig und f\u00fcr die ganze Welt einsehbar, was seine Agentur so tut. Aufschlussreich ist insbesondere das \u00abGolden Sentry Program\u00bb. Dieses dient laut Hooper dem Schutz der nationalen Sicherheit und ist gesetzlich f\u00fcr den gesamten Lebens\u00adzyklus s\u00e4mtlicher aus den USA stammenden R\u00fcstungs\u00adg\u00fcter und Dienst\u00adleistungen vorgeschrieben, vom einfachen Gewehr bis zum Kampfjet. Security Cooperation Officers oder SCOs sorgen weltweit daf\u00fcr, dass die Vorgaben eingehalten werden. Nicht nur aus Gr\u00fcnden der Sicherheit, wie Hooper in einem anderen Video erkl\u00e4rt. Sondern auch, um die aussen\u00adpolitischen Interessen der USA zu wahren.<\/p>\n<p>Bei gewissen R\u00fcstungs\u00adg\u00fctern f\u00fchrten die Custodians alias SCOs im jeweiligen Partner\u00adland regelm\u00e4ssig Inspektionen und Inventuren der Serien\u00adnummern durch. Sie pr\u00fcfen also, ob alle noch vorhanden sind und wirklich f\u00fcr den Zweck eingesetzt werden, f\u00fcr den sie von den USA ins Ausland verkauft worden sind, was laut dem Lieutenant General jeweils in einem letter of offer and acceptance vertraglich festgehalten ist. Als Beispiele in diesem Zusammen\u00adhang nennt Hooper unter anderem die Schulter-Lenkwaffe Stinger sowie die beiden Luft-Luft-Lenkwaffen AIM-9X Sidewinder und Amraam. Allesamt R\u00fcstungs\u00adg\u00fcter, \u00fcber welche auch die Schweizer Armee verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Und wer bezahlt? Die Schweizer<\/p>\n<p>Dass die USA auf Kontrolle erpicht sind, st\u00f6sst auch bei US-Skeptikerinnen bis zu einem gewissen Grad auf Verst\u00e4ndnis. Schliesslich kontrollieren auch andere Staaten \u2013 in der Schweiz ist das Staats\u00adsekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) daf\u00fcr zust\u00e4ndig \u2013, ob sich ihr exportiertes Kriegs\u00admaterial noch immer beim deklarierten Endempf\u00e4nger befindet. Ausserdem feuerten die Taliban nach 2001 Stinger-Raketen, welche die CIA einst afghanischen Rebellen zum Kampf gegen die Sowjets geliefert hatte, auf US-Flugzeuge ab. Das Ausmass der Kontrolle hingegen wird weniger gut verstanden. Ebenso, dass die Custodians m\u00f6gliche Vertrags\u00adverletzungen nicht nur dem Verteidigungs\u00administerium in Washington melden, sondern auch dem Aussen\u00administerium. Und dies aus 146 L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>All das ist nicht gratis, wie auch Lieutenant General Charles Hooper weiss. F\u00fcr die amerikanischen Steuer\u00adzahlerinnen hat er jedoch eine gute Nachricht: Sie koste das keinen Cent, der Kunde komme f\u00fcr s\u00e4mtliche Kosten auf. Dies best\u00e4tigt das VBS zumindest indirekt. Auf die Frage, wer den Lohn der Custodians zahle, antwortet Kalbermatten, die beiden Zivilisten w\u00fcrden im Auftrags\u00adverh\u00e4ltnis f\u00fcr den amerikanischen Staat arbeiten. Und dass \u00abdie entsprechenden Leistungen zwischen der Schweiz und den USA vertraglich vereinbart\u00bb seien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CH: Aufpasser aus Amerika in der Schweizer Armee Eva Novak, Republik, 21.9.2020 Kommentar Roger Harr: Um den Einsatz von Custodians durch die USA zu relativieren muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass auch die Schweiz solche Kontrollen durchf\u00fchrt: &#8222;Seit 2013<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1131,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1129","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1129","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1129"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1129\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1134,"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1129\/revisions\/1134"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1129"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1129"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/luftverteidigung.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1129"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}